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Wissenswertes für Reisen, aus der Technik und für Biker rechtlich relevante Aspekte

Auf dieser Site möchten wir euch Wissenswertes zum schnellen Nachschlagen bereitstellen.
Die Inhalte werden von offiziellen Quellen übernommen (bei jedem Artikel angeführt) und sind somit qualitätsgesichert.

Motorradlärm wird an der B119 Richtung Dimbach gemessen

Den gesamten Artikel aus “meinbezirk.at” kann hier nachgelesen werden.

Ein Messgerät zur Detektion von Motorradlärm wurde an der B119 in Fahrtrichtung Dimbach montiert. Per Display soll zukünftig auf Motorradlärm und überhöhte Geschwindigkeit hingewiesen werden.

Außerdem wurden Bodenmarkierungen angebracht, um das Kurvenverhalten von Bikern zu verbessern.

 

NEUES MESSSYSTEM ZUR GESCHWINDIGKEITSKONTROLLE VON MOTORRÄDERN

Den gesamten Artikel aus “meinbezirk.at” kann hier nachgelesen werden.

Zwölf Motorradfahrer sind in diesem Jahr bereits auf Oberösterreichs Straßen ums Leben gekommen. Um Unfälle zu vermeiden, wird die Geschwindigkeit an stark genutzten Motorradstrecken jetzt überprüft. Zum Einsatz kommt ein neues Messsystem.

Neues System misst auch in Kurven genau
Die Schwerpunkte der Kontrollen werden auf Strecken wie im Weißenbachtal, in Grein, Dimbach und im Donautal gesetzt. Eingesetzt wird ein neues System, das in Echtzeit misst. Das System funktioniert auch unter schwierigen örtlichen Verhältnissen präzise, zum Beispiel in Kurven und über mehrere Fahrbahnspuren hinweg. Das Gerät könne schnell auf- und wieder abgebaut werden.

 

Radarboxen und mobile Blitzer – Altes Aussehen, neue Technik

Den gesamten Artikel des ÖAMTC könnt ihr hier nachlesen.

Altes Aussehen, neue Technik: die neuen “Radarboxen” mit Lasermessung, optisch sind sie von den bisherigen kaum zu unterscheiden. Die neue Technologie hat jedoch eine geringere Messtoleranz zur Folge. Diese beträgt bei einem Tempolimit unter 100 km/h 3 km/h. Sind über 100 km/h erlaubt, herrscht eine dreiprozentige Toleranz. Hinzu kommt eine Straftoleranz, die jedoch nicht einheitlich geregelt ist. Achtung! Je nach Standort des Gerätes und Verkehrsbegebenheit kann auch in beiden Fahrtrichtungen geblitzt werden.

Motorrad-Schutzbekleidung – selbst für kurze Besorgungsfahrten?

(Das OGH-Urteil könnt ihr hier nachlesen.)

Meldet sich am Sonntag spontaner Grillbesuch an, so bleibt einem oft nur die Tankstelle um’s Eck als Versorgungsquelle. Für Autofahrer keine komplizierte Angelegenheit – Motorradfahrer müssen hingegen entscheiden, ob sie sich in ihre schwere – und vor allem heiße – Lederkluft zwängen, oder aber ob der verpflichtende Helm als Schutzmaßnahme reicht. Nur allzu oft fällt die Entscheidung für kurze Strecken gegen den Aufwand der Ganzkörperkluft, doch wie legal sind Jeans und Turnschuhe am Motorrad nun wirklich?

Ein Fallbeispiel
Dietmar K. wollte mit seiner Maschine eigentlich nur schnell zur 700 Meter entfernten Tankstelle und verzichtete aufgrund der geringen Distanz auch an diesem Tag auf seine Schutzbekleidung. Am Hinweg lief alles glatt, doch am Rückweg fuhr er mit 55 km/h (bei Tempolimit 50) in eine Kreuzung ein und wurde von einem linksabbiegende PKW übersehen. Es kam zum Unfall und auch zur Streitfrage der Haftung.
Fest stand zwar, dass Dietmar K. auch mit dem Tempolimit von 50 km/h den Unfall nicht hätte vermeiden können – doch seine Ganzkörper-Lederkluft hätte seine Verletzungen auf ein Drittel reduziert. Unter dieser Prämisse sah das Gericht ein Mitverschulden von Dietmar K. aufgrund der unzureichenden Schutzbekleidung. Der Fall ging an den Obersten Gerichtshof (OGH) der dem Fahrer die Selbstverantwortung die „Eigengefährdung möglichst gering zu halten (…) und daher eine adäquate Schutzkleidung erwarte“ zusprach.

Hintergründe
Der OGH sieht zwar ein, dass die Schutzkleidung für kurze Strecken unpraktisch ist und einen verhältnismäßig großen Aufwand verursacht, weist aber auch darauf hin, dass Motorräder zum einen eine starke Beschleunigung haben und dadurch – gerade im ländlichen Gebiet – ein erhöhtes Risiko darstellen, zum anderen bei geringerem Tempo instabil und unhandlich sind und dadurch leichter kippen können.
Der Fall Dietmar K. stellte für den OGH den Beweis dar, dass die Schutzbekleidung auch bei geringen Geschwindigkeiten Verletzungen verhindert. Dadurch wurde nun entschieden, dass das Schutzkleidungsmitverschulden nun auch im Ortsgebiet seine Gültigkeit findet und eine Differenzierung zwischen Stadt und Land künftig nicht mehr vertretbar sein wird.

Quelle:
Rechtsinformationssystem des Bundes


Die “Digitale Vignette”

Seit 2018 gibt es die “Digitale Vignette”. Die wesentlichste, und für unsere Mehrmotorradbesitzer erfreulichste, Änderung ist, dass die Digitale Vignette an das Kennzeichen gebunden ist. Damit brauchen Wechselkennzeichen-Besitzerinnen und Besitzern nicht mehr für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette, sondern nur eine einzige Digitale Vignette für bis zu drei Fahrzeuge.

HINWEIS: Kauft für eure Autos die Digitale Vignette bis spätestens 14. Jänner, damit sie sicher ab 1. Februar (Ende des alten Vignettenjahres) gültig ist!
Der Grund ist die Konsumentenschutzfrist von 18 Tagen!

Man kann auch eine “Digitale Vignette” kaufen die sofort gültig ist (ohne 18tägige Konsumentenschutzfrist, z. B. direkt bei den ÖAMTC oder ARBÖ Stützpunkten).

Daher auch für eure Motorräder bitte rechtzeitig die Vignette besorgen.
Kaufen kann man sie im Webshop der ASFINAG

Die Details zur “Digitalen Vignette” findet ihr auf der “Homepage der ASFINAG”.

Quelle:
ASFINAG


DIE 12 WICHTIGSTEN MOTORRAD-HANDZEICHEN

Die Kradreiter aus Kärnten haben die 12 wichtigsten Handzeichen für Motorradfahrer zusammengestellt.
Besten Dank dafür.

Quelle:
Kradreiter Kärnten


REIFEN und PROFIL

Die Reifen sind unser (hoffentlich) einziger Kontakt zur Strasse. Der Reifen und die Profiltiefe hat wesentlichen Einfluß auf das Fahrverhalten und die Sicherheit. Hier könnt ihr die wichtigsten Informationen zu diesem Thema nachlesen:

ÖAMTC – Tipps
Reifenprofil – Institut für Zweiradsicherheit Deutschland

REIFEN – MINDESTPROFILTIEFEN EUROPA (Übersicht)

Die Mindestprofiltiefe ist jedoch in Europa leider länderweise unterschiedlich geregelt.
Hier findet ihr eine Übersicht über die Mindestprofiltiefen.

REIFEN – MINDESTPROFILTIEFEN Österreich

Die für Kraftfahrzeuge in Österreich geltenden Regelungen könnt ihr nachstehend oder hier (im Detail) nachlesen.

Sommerreifen
Sommerreifen von Kfz mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t (z.B. Pkw, Lkw bis 3,5 t, Motorräder) müssen eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen. Dies gilt auch für Anhänger bis 3,5 t, mit denen schneller als 25 km/h gefahren werden darf.

Für Sommerreifen von Lkw über 3,5 t und Anhänger über 3,5 t gilt eine Mindestprofiltiefe von 2 mm.

Bei Motorfahrrädern (Mopeds) beträgt die Mindestprofiltiefe 1 mm.Winterreifen von Pkw und Lkw bis zu einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t müssen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm bei Radialreifen (häufigste Reifenbauart) und 5 mm bei Diagonalreifen aufweisen. Das gilt auch für sogenannte Ganzjahresreifen, Allwetterreifen, die für die Verwendung als Schnee- und Matschreifen oder als Schnee-Matsch- und Eisreifen bestimmt sind (Aufschrift “M + S”, “M.S.” oder “M & S”), sowie Spikereifen.

Winterreifen
Für Winterreifen von Lkw über 3,5 t gilt eine Mindestprofiltiefe von 5 mm bei Radialreifen und 6 mm bei Reifen in Diagonalbauweise.Winterreifen, die diese Mindestprofiltiefe nicht mehr erreichen, aber über der Mindestprofiltiefe von Sommerreifen liegen, dürfen grundsätzlich als Sommerreifen weiterverwendet werden. Im Hinblick auf die Verkehrssicherheit wird jedoch empfohlen, immer eigens für die Jahreszeit entwickelte Reifen zu verwenden.

Detaillierte Informationen zu den Themen “Winterreifenpflicht” und “Fahren im Winter” finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Sonstige Bestimmungen
Reifen dürfen keine mit freiem Auge sichtbaren bis zum Unterbau des Reifens reichenden Risse oder Ablösungen der Lauffläche oder der Seitenwände aufweisen.
Reifen von Pkw und Kombi müssen mit sogenannten “Indikatoren” versehen sein. Diese sollen erkennbar machen, ob die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erreicht oder unterschritten wird.

Rechtsgrundlagen
§ 4 Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV)

Quellen:
ÖAMTC, Institut für Zweiradsicherheit, oesterreich.gv.at


BREMSFLÜSSIGKEITEN– Wissenswertes

Die Bremsflüssigkeit ist die Verbindung des Bremshebels zu den Bremskolben (das ist nichts Neues) und sie sollte alle 2 Jahre gewechselt werden (auch nicht neu). Aber warum, wieso, und überhaupt? Hier eine sehr gute Erklärung von Herrn Dr.-Ing. Achim Kuschefski vom Institut für Zweiradsicherheit e.V. in Essen.

Quelle:
Institut für Zweiradsicherheit Deutschland


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