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Eine
Reise ins Land Gadhafi´s
Von
Thomas dem Wüstenfuchs
Die
Idee zu dieser Tour entstand an einem unserer Clubabende.
Ich hatte gerade einen Diavortrag über meine Tunesientour
gemacht, als mich Andy, der das erste Mal bei einem Clubabend
war, anredete, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm nach
Libyen zu fahren. Ich musste nicht lange überlegen, den
ich hatte schon alle nordafrikanischen Länder bereist
- außer Libyen - und es war schon lange mein Wunsch
das zu ändern. Andy und Siggi hatten auch schon Wüstenerfahrung
- so wie Sylvia und ich. Werner sollte der einzige unseres
Teams sein, der noch nie in Afrika war.
Die Planung fällt leicht, wenn 4 von 5 Teilnehmern über
solche Erfahrungen verfügen.
Andy und Siggi fahren mit dem Pajero. Wir anderen mit den
Motorrädern. Die Maschinen und die Ausrüstung werden
auf einen großen Anhänger verladen und die Anreise
zur Fähre nach Genua erfolgt zu fünft im Pajero.
Doch dort erleben wir bereits die erste unangenehme Überraschung
- die Fähre hat mindestens 24 Stunden Verspätung.
Und so verbringen wir eine kühle Oktobernacht im Hafen
von Genua. Wir bekommen Gratis-Pizza und umgerechnet fast
500,-- ATS als Entschädigung pro Person. Dieses Geld
wird natürlich sofort in der nächstgelegenen Hafenbar
gut angelegt - mit schlimmen Folgen. Siggi spießt sich
beim Überklettern des Hafenzaunes auf, Andy legt sich
mit den Carabinieri an, bis sie ihn fast festnehmen wollen
und fällt dann noch ins Hafenbecken. Es ist ein Wunder
das wir am nächsten Tag alle auf die Fähre kommen.
Nach der Einreise suchen wir uns ein gutes Hotel in Tunis
wo wir den Anhänger abstellen können. Dort entladen
wir die Motorräder und packen die Ausrüstung in
den Pajero. Und dann geht's los. In einem Tag durchqueren
wir Tunesien und zelten kurz vor der libyschen Grenze. 550
km in einem Tag - das ist viel für afrikanische Straßen,
aber unser Ziel ist Libyen und eine direkte Anreise in das
Land ist seit Verhängung des US Embargos nicht möglich.
Am
nächsten Morgen nehmen wir eine weitere Hürde -
den Grenzübertritt. Um überhaupt ein Visa zu bekommen
mussten wir den Pass ins Arabische übersetzen lassen,
benötigten eine Einladung aus dem Land und ein gültiges
Rückreiseticket.
Vor der Grenze wechseln wir am Schwarzmarkt Geld. Der inoffizielle
Kurs liegt hier bei ca 3,60 ATS für ein Pfund. In Libyen
würden wir fast das 10 Fache für einen Pfund zahlen.
Und dann beginnt die Prozedur des Grenzübertrittes. Ich
habe insgesamt 17 (!) Stationen gezählt, die wir in "nur"
5 Stunden bewältigten, bis der Zöllner endlich den
Schranken öffnet um uns einreisen zu lassen. Eigene Haftpflichtversicherung
und ein libysches Nummernschild sind die wichtigsten Voraussetzungen
dafür.
Noch
sind wir an der Küste, doch wir wollen in den Süden
des Landes und so liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Orientierung
fällt schwer, den alle Wegweiser und Schilder sind ausschließlich
in arabisch. Doch unser wüstenerfahrenes Team findet
immer den richtigen Weg. Über Nalut geht es nach Ghadames
- über 900 km in 2 Tagen. Die Straßen erlauben
keine hohen Geschwindigkeiten - sie sind zwar asphaltiert,
doch immer wieder sind große Schlaglöcher oder
Teile der Straße fehlen, so das man immer bremsbereit
fahren muss. Die erste Nacht in Libyen verbringen wir mitten
in der Wüste an einem Kratersee - Siggi ist fürs
Lagerfeuer zuständig - und das ist notwendig, denn die
Nächte sind sehr kühl.
Ghadames ist unser erstes Ziel. Die Oase zählt zum geschützten
Welterbe und steht unter UNESCO - Schutz. Sie sollte eigentlich
ein Muss für jeden Libyen - Reisenden sein. Sie war schon
im vorigen Jahrhundert zentrale Drehscheibe des Karawanenhandels.
Besonders schön ist die Altstadt mit ihren teilweise
überdachten Gassen, den kleinen schattigen Marktplätzen
und den Palmengärten. Wir lassen uns von Einheimischen
führen und genießen den arabischen Flair in einem
der Restaurants.
Hier tanken wir nochmals alle Fahrzeuge voll und füllen
unsere Proviantvorräte auf, denn nun wird's ernst.
Wir haben geplant, eine Distanz von ca 800 km quer durch die
Wüste zu fahren - ohne Straßen und ohne Versorgungsmöglichkeiten.
Dazu waren umfangreiche Planungen und Vorbereitungen notwendig,
aber ich hätte mich diese Strecke nicht fahren getraut,
wenn das Team nicht aus so vielen erfahrenen Mitgliedern bestanden
hätte, die wissen worauf sie sich da einlassen.
Wir fahren bis zur Oase Darj und verlassen dort die Straße.
Eine Schotterpiste führt uns auf ein riesiges Plateau.
Unvorstellbar, man steht da und egal in welche Richtung man
schaut - es ist überall "bretteleben", kein
Weg, kein Hügel, kein Strauch, nur ein paar Gräber.
In 200 km Entfernung endet das Plateau an einem großen
Abbruch, an dem es nur eine Stelle gibt, an der man in die
nachfolgende Tiefebene kommt. Und genau diesen Punkt gilt
es zu finden, ohne möglichst viel Benzin zu verbrauchen,
damit der Treibstoff reicht. Obwohl wir gute Karten haben
ist das einzig verlässliche Mittel die Satellitennavigation
mit unserem GPS - Gerät. Auf dem Plateau geht ein starker
Wind der das übernachten unmöglich macht. Der Boden
ist zu steinig um die Zelte im Boden zu verankern. So müssen
wir versuchen, das Plateau vor Sonnenuntergang zu verlassen
und die schützenden Wadis dahinter zu erreichen. Wir
fahren den ganzen Tag, ohne Mittagspause, um dieses Ziel zu
erreichen. Und dabei passiert es, der vollbeladene Pajero
schlitzt sich auf den Steinen den Reifen auf und wir müssen
ihn wechseln. Gott sei dank ist der Wagenheber im Auto ganz
unten und wir müssen die ganze Ausrüstung ausladen
um ihn zu bekommen. Der Untergrund ist tückisch und als
Andy den Wagenheber bedient gibt er nach und schlägt
ihm mit voller Wucht auf den Finger. Erst zuhause stellt sich
heraus das er gebrochen war. Wir verlieren viel Zeit und erreichen
so erst in der Abenddämmerung todmüde unser Ziel.
Aber nichts ist mit hinsetzen und ausspannen. Die Zelte müssen
aufgebaut werden und das Abendessen gekocht. Danach noch ein
Schluck aus der Schnapsflasche und ab in den Schlafsack.
Am nächsten Tag geht's weiter über steiniges und
hügeliges Gelände, Steinmännchen, Gräber
und Sträucher sind die einzige Abwechslung. Und nach
wenigen Kilometern ist es schon wieder soweit. Der nächste
Reifen des Pajeros ist kaputt. Nun haben wir haben zwar noch
einen Reservereifen, jedoch ohne Felge und so versuchen wir
den kaputten Reifen von der Felge zu lösen - vergeblich.
Nach einer Stunde beratschlagen, sehen wir eine Staubwolke
am Horizont, die sich schnell nähert. Es ist eine deutsche
Expeditionsgruppe, die aus 3 Unimog und 4 Motorrädern
besteht. Sie verfügen über die notwendige Ausrüstung
zum Reifenwechsel.
Da wir nun keinen Reservereifen mehr haben, schließen
wir uns der Gruppe an um im Notfall nochmals ihre Hilfe in
Anspruch nehmen zu können - keine gute Idee wie sich
bald herausstellen sollte.
11
Fahrzeuge bilden einen großen unübersichtlichen
Konvoi und so fällt es erst nach einiger Zeit auf, das
ein deutscher Biker fehlt. Niemandem ist aufgefallen, wo und
seit wann er weg ist, daher weis auch keiner, wo man ihn suchen
soll. Banges Warten und angespannte Ruhe bis er nach einer
halben Stunde auftaucht. Er war gestürzt und konnte sich
nur mühsam wieder aus den Dünen kämpfen. Doch
nun fängt es an. In der deutschen Gruppe dürfte
es schon vorher Spannungen gegeben haben, denn plötzlich
beginnen alle zu streiten, wer den nun Schuld hat, das das
passiert ist. Autos gegen Motorradfahrer - bis plötzlich
eine Beifahrerin uns Österreichern die Schuld daran gibt.
Wir schauen uns kurz an und denken alle das gleiche. Eine
kurze Verabschiedung und wir setzen unsern Weg wieder alleine
fort. Immer wieder überprüfen wir mit GPS und Kompass
unsere Position. Wir durchqueren nun ein Tal das wie eine
Mondlandschaft aussieht und errichten am Rande eines Salzsees
unser Nachtlager. In der Ferne sehen wir den Feuerschein vom
Lager der Deutschen und sind froh das die Stimmung in unserer
Gruppe trotz der Anstrengungen noch gut war. Am dritten Tag
geht's endlich in die Dünen. Die Landschaft hat sich
langsam verändert. Immer weniger Stein und Geröllfelder
und immer mehr Sanddünen in denen das Fahren erst richtig
Spaß macht. Die Luft im Hinterreifen runter auf 0,8
bar und los geht's. Dünen rauf und wieder runter - doch
das schaut einfacher aus als es ist. Da man nicht sieht, wie
es hinter der Düne weitergeht muss man immer versuchen,
am Dünenkamm zu halten. Doch manchmal ist man zu schnell,
springt drüber und stürzt, manchmal ist man zu langsam
und versinkt bei der Auffahrt. Jedenfalls ist es sehr kräfteraubend.
Überraschend
treffen wir auf eine neugebaute Pipeline. Wir folgen ihr und
treffen bald auf Arbeiter. Sie begrüßen uns freundlich
und beginnen sofort mit uns zu reden - in deutsch - den einige
von ihnen waren als Gastarbeiter in Deutschland. Vor allem
Sylvia wird von ihnen bestaunt - eine Frau mit Motorrad -
eine Sensation in der arabischen Welt. Sie füllen unsere
Tanks mit Sprit voll, den wir haben bereits mehr verbraucht
als wir dachten und raten uns, entlang der Pipeline nach Süden
zu fahren. Denn nach 120 km liegt eine Oase in der wir Sprit
bekommen.
Am
späten Nachmittag erreichen wir die Oase Idri. Wir fahren
zur Tankstelle, wo wir nicht nur auf Sprit, sondern auch auf
eine Duschmöglichkeit hoffen. Ein Einheimischer, der
zufällig daneben steht, hört von unserem Wunsch
und lädt uns spontan in sein Haus zum Duschen ein (etwas,
das umgekehrt in Österreich wohl undenkbar wäre).
Wir nehmen die Einladung an und sitzen schon kurz darauf im
Wohnzimmer seines Hauses. Wir werden mit Tee bewirtet und
einer nach dem anderen genießt die erfrischende Dusche.
Der Hausbesitzer dehnt seine Einladung nun auf Abendessen
und Übernachtung aus und so verbringen wir einen lustigen
Abend mit ihm und all seinen Nachbarn. Eine Wasserpfeife mit
Inhalt, der bei uns wahrscheinlich unter das Suchtgiftgesetz
fallen würde, wird durch die Runde gereicht.
Am
nächsten Morgen werden wir von einer großen Schar
der Ortsbewohner verabschiedet und setzen unsere Fahrt auf
dem schönsten teil der Strecke, durch das "Bahr
bela mar" zu deutsch "Meer ohne Wasser", einem
Dünenfeld in der Größe von Nieder- + Oberösterreich,
fort. Mehr als 370 km Sanddünen wie im Bilderbuch mit
einer Höhe von bis zu 150 m gilt es zu überwinden.
Eine Traumstrecke für Endurofahrer - die jedoch viel
fahrerisches Können verlangt und eine große Belastung
für Fahrer und Motorräder darstellt. Sylvias Kette
und mein Gasseil reißen. Obwohl wir jeden Tag um 6 Uhr
aufstehen und bis 7 Uhr abends fahren brauchen wir 2 ganze
Tage für diese Strecke. Hier hat es trotz Ende Oktober
tagsüber bis zu 30 C° und Nachts ca 3 - 4 C°.
Wir verbringen eine unvergessliche Nacht zwischen Sanddünen
und einem wunderschönen, beeindruckend klaren Sternenhimmel
der zum Greifen nahe scheint. Diese Piste wird mir immer als
die schönste die ich je in Afrika gefahren bin, in Erinnerung
bleiben.
Wir
haben wieder festen Asphalt unter den Rädern und erreichen
die Oase Tekerkiba. Das Grün der Palmen ist wohltuend
für unsere Augen und wir schlagen unser Nachtlager am
Rand der Oase auf. Wir sitzen gerade beim Abendessen als ein
Einheimischer auftaucht und uns auf Arabisch anspricht. Wir
verstehen ihn nicht und antworten mit Achselzucken. Doch plötzlich
kann er deutsch und fragt wieso wir auf seinem Privatgrund
zelten. Wir sind sehr überrascht, laden ihn auf einen
Tee ein und können ihn bald überzeugen, das wir
hier bleiben dürfen.
Am
nächsten Morgen wollen wir unseren Weg fortsetzen, wieder
hinein in die Dünen zu einer weiteren Naturschönheit
Libyens - den Mandaara-Seen - eine Gruppe von Salzseen mitten
in den Sanddünen. Plötzlich taucht eine Gruppe mit
Motorrädern mit Begleit-LKW auf - aus Österreich.
Ein großes Hallo und freundliche Begrüßung.
Es ist eine organisierte Motorradtour durch das Land, die
hier ebenfalls zu den Seen will. Die Teilnehmer waren bis
hierher jedoch nur Asphaltstraßen und Schotterpisten
gefahren und wollten hier ihre erste Erfahrung mit Sanddünen
machen, waren also "Greenhorns" in den Dünen.
Mühselig und schweißtreibend arbeiten sie sich
durch den Sand und erinnern mich am meine erste Begegnung
mit der Wüste. Wir fahren zwar gemeinsam weg, doch sind
wir schon Stunden vor ihnen am Ziel. Wir schlagen unser Lager
am Ufer des Gaboon-Sees auf, um hier 2 Tage zu Baden und zu
Relaxen, sitzen am Abend mit der Tourengruppe zusammen um
Erfahrungen auszutauschen. Dabei erfahren wir unter anderem,
das sie fast 50.000,-- /Person (=3.633 Euro) für ihre
3-wöchige Tour hinblätterten. Wir hingegen hatten
ca 17.000,--(=1.235 Euro) für unsere Tour mit längerer
Dauer gebraucht.
Die
Tage verfliegen und langsam müssen wir wieder an den
Rückweg denken. Wir verlassen die Seen und als wir wieder
die Oase Tekerkiba erreichen winkt uns schon der Einheimische
von weitem zu. Er bietet uns sofort sein Grundstück zum
Übernachten an und als wir einwilligen, lädt er
uns zu einem Abendessen ein - eine willkommene Abwechslung
zu unseren Dosen.
Der Einheimische verschwindet, um bald darauf mit seinen Arbeitern
wiederzukommen. Sie legen große Teppiche im Wüstensand
auf und machen 3 Feuer. Eines zum Kochen, eine für den
Tee und eines für uns. Ein traumhaft üppiges Abendmahl
aus gegrilltem Fleisch, Nudeln, verschiedenen Salaten und
Gemüse folgt.
Nun
folgen wieder 2 lange Fahrtage auf der Asphaltstraße
Richtung Norden. Unterwegs treffen wir 2 Motorradfahrer der
deutschen Gruppe, die uns beim Reifenwechsel geholfen hat.
Sie erzählen uns, das sich die Gruppe bald nach unserem
Abschied zerstritten hatte und jeder seinen eigenen Weg gegangen
war. Wir erreichen Tripolis, fahren entlang der Küste
Richtung tunesische Grenze und verbringen die letzte Nacht
in Libyen nahe der antiken Stadt Sabratha. In Libyen gibt
es viel bedeutende Ausgrabungen aus der römischen Antike
und wir wollen zumindest eine besuchen.
Am nächsten tag überqueren wir die Grenze und fahren
zügig zurück nach Tunis, wo wir die letzten beiden
Tage in einem guten Hotel am Swimming Pool genießen
und uns wieder auf die Heimreise vorbereiten. Das hatten wir
uns auch redlich verdient, nach fast 4600 km durch Libyen,
davon fast 1200 km im Gelände.
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Notrufsäule
in der Wüste
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Die
alten Mauern der Oase Ghadames
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Unendliche
Weite am Hochplateau
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Nachtanken
in der Wüste
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Fahrspaß
in den Dünen
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Auf
der Pilelinepiste
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Wasserpfeife
mit den Einheimischen
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Traumstrecke
durch den "Bahr bela mar"
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Nachtlager
in den Dünen
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Der
Sand ist eine große Belastung für die Motorräder
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Manchmal
birgt der Sand seine Tücken
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Libyens
Naturschönheit: Die Mandaraseen
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Abendessen
bei libyschen Freunden
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Für
die Pipelinearbeiter sind wir eine willkommene Abwechslung
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Einer
von drei Reifenwechsel in der Wüste
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