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Lagebericht an Mission Controll
Date:Mai
2002
Einsatzgebiet: Krowotien
Einsatzvorgabe:
suchen, finden, vertikutieren
Spezialeinheit
SUNSHINE-TEAM
Fred
O.: Hardweardealer, Herr der Stoppelreifen
Fresh Fredi: Komunikationsspezialist, Herbrenner
Helmi: gefürchteter Pickerlpiker und Schilderbeleuchter
Hansi: Rotwein und Fischplattenvernichter
Tom: Mission Commander und Pfadfinder
Bewaffnung:
BMW
650 Dakar
Yamaha 600TT
Suzuki 385 DR
Husky 610 TE
KTM 620 Lc 4
TAG
1
Erreichen
des Operationsgebiets um0800 nach Zeitplan.
Herstellung der Einsatzbereitschaft letzte Überprüfung der
Gerätschaft
1300 Start zum ersten Warm-Up.
Bezwingung des ersten Bergrückens mit anschließender Rauchpause.
1500 Sichten auf Hochplateau 7 verrostete Panzer aus Tito`s
Armeebeständen.
Nach Gemüse-Durchquerung erstes Bier verdient.
Weiterfahrt talwärts, Fresh Fredi und Helium gehen kurzfristig
im Unterholz verloren.
1700 wieder alle Mann bei der Truppe, Gerätschaft betanken
und ab ins Basiscamp.
2000 Essen fassen, Rotwein vernichten und ab ins Feldbett.
Moral der Truppe außerordentlich hoch.
TAG 2
0800
Tagwache, Frühstück fassen
0900 Abfahrt um neues Terrain zu erkunden.
1000 Weiteres Vordringen ohne erheblichen Materialverlust
nicht möglich, Suche nach alternativen Wegen. Nach kurzer
Zeit, Suche erfolgreich. Fahrt wird fortgesetzt.
1100 Nach Durchstreifen der Marcia, laufen wir auf befestigten
Terrain auf eine Ansammlung von Radfahrern auf. Zeit für ein
Bier.
1200 Strecke wieder frei. Neuer Berg, neuer Einstieg. Karstiger
Untergrund, dichter Gestrüppbewuchs, der Weg ist das Ziel.
Nach 30 min. nicht mehr befahrbar. (Planlosigkeit die Erste)
Feindlicher Angriff der Killerwespen. Um die Mission nicht
zu gefährden, Rückzug Richtung Adria.
1330 Verpflegungspause (Kalamari und Bier)
1415 Aufsitzen und Erkundung einer ausgedehnten Aulandschaft
(ned ganz ohne, hohes Gras und tiefer Gatsch)
1515 Erreichen wieder Zivilisation, neuer Einstieg neue Gefahren!
Mehrere Gatschlöcher, ohne Verlust an Mensch und Material
bezwungen.
1600 Letzte Herausforderung des Tages. Bergrennen!
And the Winner is: Hansi auf Huskynete.
1800 Ankunft im Basiskamp und Herstellung der Einsatzbereitschaft
für den nächsten Tag. (eh klar, nur de Husky hat gesponnen)
TAG 3
0900
Aufbruch, Warmfahren auf leicht befahrbaren Schotterstraßen.
1000 Erste Sonderprüfung, Einige Kilometer Anstieg auf teilweise
sehr gatschigen, teilweise sehr steinigen Wanderweg.
1100 Fresh Fredi und Fredi O. beschließen die Etappe aufgrund
zu schweren Gerätes und nicht optimaler Besohlung abzubrechen,
(lieber naß vom Salzwasser als vom Schwitzen)
1115 Es geht ans eingemachte. Auf einen dichtbewachsenen Wanderweg
geht`s wieder bergauf, ein mächtiger Ast holt Hansi aus dem
Sattel (nix passiert, aber ohne Fleiß, kein Preis)
1145 Kontakt mit örtlichen Ordnungshütern. (san ma lieber
freundlich, der is an Kopf größer als wir) Paßt alles, wünsche
schöne Weiterfahrt. Bundesstraße überqueren, nächster Einstieg.
Nette Schotterstraße bis in ein kleines Dorf. Laut GPS geht's
links ab (shit do gibt's kann Weg) Nachfrage bei der Einheimischen
Bevölkerung. (Was? Zwischen de zwa Häuser? Do is jo nur a
Stauden) die Kati wird durchgeprügelt und siehe da, es gibt
den Weg. Steil bergab durch viel Gatsch und über einige Steinstufen
erreichen wir endlich unsere Mittagsrast. (Oida des wird eh
schon Zeit, i leid an Bierentzug und mei Magn knurt wie a
alter Bergwolf) Originalzitat Hansi.
1330 Nach Proscuto und Ziegenkäse wird die Gerätschaft wieder
zum Leben erweckt. Schotterstraße, steil bergauf, erster Abzweiger
links und jetzt wird's lustig. Erste Furt, Gatsch, Furt (Shit
leider verkehrt, Truppe retour ) Nächster Abzweiger Furt,
Gatsch, Furt, ah der Weg geht weiter, wir landen auf einer
saftigen Wiese die sich jedoch ebenfalls als Sackgasse entpuppt.
(Planlosigkeit die Zweite)
1400 Orientieren, neuer Kurs ins GPS programmiert und immer
den Pfeil nach. Das bereits gewohnte Spiel, Furt, Gatsch,
Wiese, ups Flußdurchfahrt (lange und tief) noch 2 Kilometer
und wir sind am gewünschten Ziel. Auf Schotterstraßen geht`s
bis zum nächsten Geländeeinstieg. (Angriff von wildkläffenden
Dorfkötern erfolgreich abgewehrt)
1530 Rechts ab, Schotterstraßen, alte Römerstraßen, kleine
Bergdörfer und das nächste Highlight. Eine kleine Straße die
direkt im Bachbett endet. Zirka 1,5 Kilometer im Bach denn
Berg runter, (eh kloar, wieder a Furt durch a größer`s Bachl)
und wir haben den Fuß des UCKA`S erreicht.
1615 Supermoto-Sonderprüfung, Bier auf der Paßhöhe, Smalltalk
mit germanischer-Kampfeinheit.
1730 Ankunft im Basiscamp, kurzes Briefing(wird durch Hansi
gestört, der laut nach Bier ruft)
2000 Abendessen, Smalltalk
TAG
4
0900
Fredi O. wird feierlich verabschiedet, er tritt die Heimreise
mit dem Gerät an. Wir brechen zur letzten Mission auf. Bei
der ersten Rauchpause werde ich auf die mangelnde Moral der
Truppe aufmerksam. (tut mir der Hintern von de letzten 3 Tag
weh)
1030 Erneut Kontakt mit Ordnungshüter. Nachdem wir ihm klar
machen, daß wir nicht über die grüne Grenze nach Slowenien
ausreisen wollen, pfeift er sein Hundetier zurück und läßt
uns passieren.
1115 Mittagsrast, Briefing, Beschluß: gemütliche Rückfahrt
zum Meer und baden.
1300 Wir kommen am Motodrom-Rijeka vorbei. Kurzbesuch um Angriffstaktiken
zu studieren.
Nach 5 Minuten können wir bereits die Truppe im Infight beobachten,
und erleben wie schnell man sich der Gerätschaft entledigen
kann.
(Hysterisches 4 Zyl. Plärren, 4er,5er,6er Topspeed, 180 Grad
Kurve, anbremsen, "Oida des geht sie nie aus" Krawummm!!!
Nummer 2 fährt Nummer 1 aus dem Sattel, mächtig Staub, grüne
Kawa-Trümmer fliegen durch die Luft. Der Staub verzieht sich,
2 Gestalten rappeln sich hoch, zum Glück nur ein Paar Prellungen)
Besuch im Fahrerlager, Unfallspilotin kennengelernt, ein Rennen
angeschaut, Schrott begutachtet.
1430 Schaumgebremste Rückfahrt ins Basiscamp. Weiterer Nachmittag
relaxen.
2000 Abendessen, obligatorische Fischplatte, Rotwein, etc.etc.
Enduristen-Übung leider beendet (right well, coming soon)
Mission Commander
K
ToM
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