HSV ST. PÖLTEN
Sektion MOTORRAD
Schießstattring 8-10
3100 ST. PÖLTEN
ADir HACK Reinhard
02742/892 DW 2130 ZVR-Zahl 475519787 ST. PÖLTEN, 06.07.2009
www.hotbike.at
HOT-Bike 7/2009
Liebe Motorradfreunde
Klubabend
Wann: 10.07.2009 um 1900 Uhr
Wo: Gasthof "Zur Birke" (Spendlhofer), BRUNN 15, 3143
PYHRA,
Schweiz - Südfrankreich 11. - 20.06.2009
Um 08:00 Uhr ging es unter Tourguide Karl Heinz wie gewohnt von der BP
in Spratzern los. Das Wetter war hervorragend und so wurden die ersten
Kilometer rasch in Angriff genommen. Dass es aber nicht nur bei blauem
Himmel bleiben sollte, mussten wir das erste Mal in Altenmarkt im Pongau
feststellen. Es begann zu regnen und es wurde rasch das Ganzkörperkondom
übergestreift. So richtig schlimm sollte es aber erst über den
Gerlos werden. Ein richtiger Wolkenbruch mit Blitz und Donner machte ein
Vorrankommen nicht wirklich leicht und die Sicht war nahezu Null. Dieser
Umstand war möglicherweise auch einem Vespafahrer, dem ein Autobus
in die Quere gekommen war, zum Verhängnis geworden. Wie wir im Vorbeifahren
sehen konnten, war im augenscheinlich nichts passiert, nur sei Fahrzeug
war etwas ramponiert. Im Zillertal zeigte sich aber dann wieder die Sonne
und daran sollte sich bis zur Heimreise auch nicht mehr wirklich viel
ändern. Unsere erste Übernachtung war dann so etwas wie Urlaub
am Bauernhof. Karl Heinz hatte am Landershof in Längenfeld/Ötztal
reserviert. Die einzigen Nachteile waren: wir mussten zum Abendessen in
die einige Kilometer entfernte Ortschaft und das extra, von der Wirtin
für uns gekaufte Bier war warm. Der nächsten Morgen begann mit
Ölnachfüllen bei Ulli (es sollte nicht das einzige Mal bleiben)
und wir gelangten über das Timmelsjoch nach Italien. Bei der Auffahrt
hatten wir wegen Filmdreharbeiten eine unfreiwillige Zwangspause und ab
Meran, wo wir einen besonders "netten" Autofahrer getroffen
haben, konnte das "Kolonnenhüpfen" so richtig geübt
werden. Nach dem Überqueren einiger Pässe kamen wir am Abend
des 2.Tages in Ascona an. Der erste Stützpunkt dieser Reise war für
3 Nächte das bereits für einige bekannte Hotel "Arcadia"
in unmittelbarer Nähe zum Largo Maggiore. Von hier aus wurde die
nähere, aber auch weitere Bergwelt erkundet. Ulli sorgte in Innertkirchen
für das erste Hoppala als ihr das Motorrad vor dem Hotel "Post"
umfiel. Da der Gastgarten voller Biker war, brauchte sie sich um rasche
Hilfe keine Sorgen machen. Das Essen sollte sich dann als etwas längerfristige
Angelegenheit entpuppen. Das Personal schien irgendwie überfordert.
Als wir dann endlich weiterfahren konnten, sollten wir aber trotzdem nicht
allzu weit kommen. Bei der Auffahrt zum Grimselpass wollte Ullis Motorrad
nicht mehr weiter: Spritmangel!. Didi stellte sich sodann als Abschleppfahrzeug
zur Verfügung und es hieß zurück zur Tankstelle. Hier
wartete bereits das nächste Problem. Die Tankautomaten nahmen zwar
Euroscheine, gaben aber kein Benzin her. Bezeichnender Weise kann man
aber bei einer Fa. Räuber um Rückzahlung ansuchen. Markus plagten
Probleme der anderen Art. Er nützte die Zwangspause zu einem weiteren
Besuch im Hotel Post und ließ sein Mittagessen an einem stillen
Ort zurück. Nach Behebung all dieser Unannehmlichkeiten wurde die
Runde fortgesetzt und in Italien dann noch eine ausgezeichnete Pizza gegessen.
Der Samstagabend wurde in einer Bar an der Strandpromenade von Ascona
verbracht. Der Nachhauseweg führte dann zu späterer Stunde an
der Beach Lounge vorbei, und die entwickelte für einen von uns eine
derartige Anziehungskraft, dass ein Vorbeigehen unmöglich war. Dem
Vernehmen nach dürften sich aber mangelnde Italienischkenntnisse
als gewisses Hindernis herausgestellt haben. Es wurde aber nicht nur ungehindert
Motorrad gefahren. Einmal war die Strasse, oder besser gesagt der Weg,
zu Ende und es hieß umkehren. Ein andermal war die Strasse wegen
eines Autorennens gesperrt oder eine Baustelle hinderte uns am Weiterkommen.
Einen Nachmittag relaxten wir am Largo Maggiore, wobei das Wasser aber
eher gemieden wurde. Einzig Andrea tauchte in die kühlen Fluten.
Ca. 16° Wassertemperatur sind ja nicht wirklich verlockende Badetemperaturen.
Am Montag ging es weiter nach Frankreich. Dieser Tag bot nicht nur Autobahn,
einige Bergpässe sowie insgesamt 504 km, sondern auch das negative
Highlight unserer Tour. Bei der Auffahrt zum Col de Izoard rutschte Markus
in einer Rechtkurve am Ausbesserungsteerstreifen weg. Zum Glück ging
der Unfall relativ glimpflich aus. Für Markus war es aber trotzdem
das Ende des Urlaubes. Starke Prellung der Schulter und eine Verletzung
der Sehne des linken Mittelfingers sowie die Beschädigung des Motorrades
zwangen ihm zum vorzeitigen Abbruch. Zum Glück konnte er wenigstens
noch bis zum Tagesziel in Jausiers fahren. Hier wurde aber der Schutzbrief
des ÖAMTC zur Rückholung aktiviert. In Jausiers waren wir im
"Chateau des Magnans" mit Hallenbad und Sauna für vier
Nächte untergebracht. An und für sich eine tolle Angelegenheit,
aber auch hier sollte sich das Bier als Negativpunkt erweisen. Bereits
nach dem ersten Abend hatten wir den Vorrat an offenem Bier aufgebraucht,
aber auch das normale Flaschenbier sollte für den restlichen Aufenthalt
nicht reichen. Bevor aber irgendjemand falsche Schlüsse zieht sei
gesagt, dass die Franzosen einfach keine Biertrinker sind und somit die
Vorräte sehr knapp halten. Die durchgeführten Ausfahrten boten
für jeden Geschmack etwas. Am höchsten Pass, dem "Col de
Bonette", wollte es Didi ganz genau wissen. Das letzte Stück
zur Spitze war noch gesperrt. Nach Überwindung des ersten Schneehindernisses
glaubte er es geschafft zu haben. Er hatte aber nicht mit dem Schneepflug
gerechnet, der ihm auf halben Weg entgegen kam und in wieder zurück
schickte. Am "Col de Turini" befuhren wir einen Streckenabschnitt
der "Monte Carlo Rallye", aber auch hier konnten wir wegen einer
Straßensperre unsere geplante Route nicht fortsetzen und wurden
zum Umkehren bzw. einem Umweg gezwungen. Trotz dieser Zeitverzögerung
wurde der Tende über die alte Grenzkammstrasse befahren. Die ersten
28 Spitzkehren waren zwar sehr eng aber wenigstens asphaltiert. Der Rest
sollte sich aber als Hardendurostrecke herausstellen. Mit einigen, motorradbedingten,
Zwangspausen schaffte Ulli aber auch diese Herausforderung und nötigte
uns allen höchste Hochachtung ab. Sie war es aber auch die, die bei
uns für gehöriges Herzklopfen sorgte. Ihre Freundlichkeit wurde
ihr bei der Auffahrt zum Col de Allos beinahe zum Verhängnis. Sie
erwiderte den Gruß zweier am Straßenrand stehender Biker und
kam von der Fahrbahn in den Graben zwischen Asphalt und Felswand ab. Nur
mit viel Glück schaffte sie es zurück auf die Straße,
wobei auf der anderen Seite der Abgrund gewartet hätte. Zum Glück
waren aber nur ein eingedrückter Auspuff und ein gewaltiger Adrenalinstoß
die Folgen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde dann die Fahrt weiter
fortgesetzt. Um die kulturelle Bildung nicht zu kurz kommen zu lassen
stand an diesem Tag die Besichtigung der Altstädte von Colmars und
Entrevaux am Programm.
Wie schnell ein kurzweiliger Urlaub zu Ende geht, mussten wir nur allzu
rasch zur Kenntnis nehmen. Am Freitag war Kilometermachen angesagt. Über
den Col de Larche und Cuneo ging es anschließend auf der Autobahn
quer durch Italien. Für diese Strecke waren € 35,80 Maut zu
berappen. Dagegen ist die 10 Tagesvignette in Österreich mit etwas
über € 4.- ein richtiges Schnäppchen. Je näher wir
dem Brenner kamen, umso schlechter wurde auch das Wetter. In Österreich
empfing uns dann Regen und es wurde höchste Zeit für die Quartiersuche.
Beim Schützenwirt in Steinach am Brenner wurden wir rasch fündig.
Diesmal ging das Bier nicht aus und auch das Abendessen kann man durchaus
weiter empfehlen. Nach einer geruhsamen Nacht und einer regenfreien Autobahnfahrt
erreichten wir nach insgesamt 4086 Kilometern wieder St.Pölten.
Für diejenigen, die nicht dabei waren und vielleicht die Tour nachfahren
wollen, sind hier die Tagestouren:
1.Tag: Pielachtal - Hieflau - Gesäuse - Altenmarkt - St.Johann/Pongau
- Zell am See - Gerlos - Innsbruck - Kühtei - Lengenfeld/Ötztal
2.Tag: Timmelsjoch - Meran - Stilfserjoch - Livigno - Bernina - St.Moritz
- Maloja - Comosee - Luganosee - Ascona
3.Tag: Lukmanier Pass - Oberalp Pass - Susten Pass - Grimsel Pass - Simplon
Pass - Malesco - Ascona
4.Tag: Corcapolo - Camedo - Bordei (Weg endet) - Malesco (Strasse nach
Cannobio wegen Autorennen gesperrt) - zurück nach Ascona
5.Tag: Entlang Lago Maggiore bis Autobahn - Turin - Susa - Col du Cenis
- St.Michel - Col du Telegraph - Col du Galibier - Briancon - Col d' Izoard
- Col de Vars - Jausiers
6.Tag: Col de la Bonette - Isola - Col St. Martin - Col de Turini - Col
de Brouis - Sospel - Col de Tende - Col de Maddalena - Jausiers
7.Tag: Col de Allos - Colmars - St. Andre les Alpes - Entrevaux - Enriez
- Guillaumes - Col de la Cayolle - Jausiers
8.Tag: Barcelonnette - Le Lauzet - Savines - La Breole - St.Vicent les
Forts - Selonnet - Digne les Bains - Barles - Le Vernet - St.Vicent les
Forts - Jausiers
9.Tag: Barcelonnette - Col de Larche - Cuneo - Autobahn bis Sterzing -
alte Brennerstrasse - Steinach an Brenner
10.Tag: Innsbruck - gr. Deutsches Eck - Salzburg - St. Pölten
Reinhard
Vorschau:
Sonntag, 5.7.2009 0900 Uhr Ausfahrt, Treffpunkt BP Tankstelle
Sonntag, 12.7.2009 1100 Uhr Rätselralley, Treffpunkt BP Tankstelle
Samstag, 18. Juli 2009 1500 Uhr 49,59er Feier von Manfred und Teichfest
Der Vorstand wünscht folgenden Mitgliedern, welche im Juli Geburtstag
haben, alles Gute
LEICHTFRIED Anita
HACK Andrea
RIEGLER Thomas
WICKL Reinhard
KREUZEDER Josef
WAGNER Sylvia
EINLADUNG zur 49,59er Feier!
Liebe Freunde!
Da ich dieses Jahr am 16. Dezember 50 Jahre alt werde möchte ich
das Teichfest auch gleich als Geburtstagsfest auszurichten und Euch einladen
mit mir meinen 50er "in spe" zu feiern.
Beginn ist ab 15 Uhr mit Open End.
In bewährter Weise werden wir unser Bestes geben um für alle
eure Wünsche gewappnet zu sein.
Wir ersuchen um Anmeldung am Klubabend (10. Juli 2009) oder per E-Mail
bis spätestens 12. Juli 2009 unter manfred.parzer@aon.at oder telefonisch
unter 0676/905 24 91.
Mitzubringen: Gute Laune, schönes Wetter und Badesachen.
Eines ist jetzt schon sicher (fast jedenfalls) - es wird am 18. Juli sicher
wärmer sein als am 16. Dezember.
Sollte uns das Wetter vollends im Stich lassen ist der Ersatztermin der
1. August 2009.
Bitte diesen Termin schon mal vormerken, man kann ja nie wissen!
Auf Euer Kommen freuen sich
Elisabeth und Manfred
Kontaktadressen:
ALTENBURGER Peter, Jörgerstraße 6/17, 3108 St. Pölten
Tel: 0699/11 37 00 39
Email: palt@kabsi.at
HAGENAUER Werner, Zwirngasse 10, 3104 St. Pölten
Tel: 02742/882876
Email: w.hagenauer@kstp.at
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